Unser Gehirn entscheidet ohne uns zu fragen: Der McGurk Effekt

Wenn unser Gehirn einen Konflikt hat, weil sich zwei Sinneswahrnehmungen (Sehen & Hören) widersprechen, dann entscheidet das Gehirn autonom, welcher Sinneseindruck die Oberhand gewinnt.
Selbst wenn wir um den Konflikt wissen, können wir unser Gehirn nicht veranlassen, umzuentscheiden. Wir müssen die Augen schließen, den Konflikt beenden, dann hören wir wieder das, was es zu hören gibt: "ba ba" anstatt "fa fa".
Wieder ein gut untersuchtes Beispiel, wie wir die Welt um uns herum erschaffen und nicht nur einfach wahrnehmen. Don't trust your brain.

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Ein deutsches Beispiel

Die Schönheit des Nicht-Wissens

Eine schöne Beschreibung und Unterscheidung zwischen Wissen und Erfahren und die Wichtigkeit des Reisens ins Unbekannte. Einige Auszüge aus dem Vortrag:

  • Sich in die Unsicherheit vorwagen. Die große Gefahr zu Hause ist, dass wir glauben alles zu wissen und kontrollieren zu können.
  • An manchen Stellen versagt Wissen und an manchen Stellen rettet es Leben und ermöglicht Leben.
  • Wir sind zu sicher über das was wir glauben zu wissen. Unsere "unbegrenzte Fähigkeit unsere Unwissenheit zu ignorieren (Kahnemann)", bringt uns immer wieder Enttäuschungen. Wissen wir wirklich, was die die wir lieben morgen machen werden?
  • Es ist gut manches zu wissen und es ist auch gut, dass wir manches nicht wissen.
  • Dadurch dass ich nicht alles weiß, kann ich jeden Tag neues entdecken.
  • Wissen ist ein unbezahlbares Geschenk, aber die Illusion von Wissen kann gefährlicher als Unwissenheit sein.
  • Das erste Gesetz des Reisens und des Lebens: Man ist nur so stark wie die eigene Bereitschaft, sich auszuliefern.
  • Am Ende ist es vielleicht viel wichtiger menschlich zu sein, als über alles Bescheid zu wissen.