ACT im Coaching

Längst hat sich ACT in den verschiedensten beraterischen Feldern und Kontexten etabliert. Und der Weltverband spielt in der Kommunikation dabei eine wichtige Rolle und ermöglicht in SIGs (Special Interest Groups) einen regen Austausch zwischen Kolleg*innen. In den letzten Wochen hat die Coaching SIG eingeladen, sich mehr zu vernetzen und zu beteiligen und wir möchten dies allen von euch, die sich auch im Rahmen von Coaching und Fragen der Berufswelten mit ACT beschäftigen hier einmal als Link senden:

https://contextualscience.org/special_interest_groups

Bewußt könnt ihr hier die Coaching SIG im Kontext so vieler anderer Gruppen finden, so wird gleich der Reichtum sichtbar, der hier schlummert und jederzeit genutzt werden kann.

Zudem möchten wir in diesem Kontext auf die Webseite von Rachel Collis, Rob Archer und Paul Atkins hinweisen, die viele Informationen, eine imposante Literatur- und Studienübersicht und immer wieder auch Blogbeiträge zu ACT im beruflichen Kontext versammeln:

www.workingwithact.com

Ein Blogbeitrag sei hier hervorgehoben, bei dem Hagen meinte, er würde gut illustrieren, warum wir ja bei ACT das “A” gern als A hoch 2 sehen und Achtsamkeit am liebsten noch mit im Titel bei ACT hätten:

https://workingwithact.com/2013/02/16/closing-the-intention-behaviour-gap/?sfns=mo

Und auch wenn wir gerade im Zusammenhang mit Achtsamkeitspraxis den Dualismus: “the mindful people” or “the mindless people” nicht eröffnen würden: über die Lücke zwischen Intention und ACTion nachzudenken macht unserer Meinung nach sehr viel Sinn. Und sich dabei zu fragen wie wir die Welt von Moment zu Moment erleben und wohin unsere Urteile uns führen könnten.

Von was haben Sie oder Dich diese Zeilen eigentlich gerade abgehalten?
Und was wolltest Du denn eigentlich gerade tun?
Und: warum?

Was macht ein gutes Leben aus?

Beeindruckende Langzeitstudie, die deutlich macht, wie wichtig Zugehörigkeit, in guten Beziehungen sein, für uns Menschen ist. Eine der sechs wichtigen Sehnsüchte in der prozessbasierten Therapie (PBT statt EBT, die alsGrundlage für ACT von Steven Hayes aktuell gelehrt wird.

Unser Gehirn entscheidet ohne uns zu fragen: Der McGurk Effekt

Wenn unser Gehirn einen Konflikt hat, weil sich zwei Sinneswahrnehmungen (Sehen & Hören) widersprechen, dann entscheidet das Gehirn autonom, welcher Sinneseindruck die Oberhand gewinnt.
Selbst wenn wir um den Konflikt wissen, können wir unser Gehirn nicht veranlassen, umzuentscheiden. Wir müssen die Augen schließen, den Konflikt beenden, dann hören wir wieder das, was es zu hören gibt: "ba ba" anstatt "fa fa".
Wieder ein gut untersuchtes Beispiel, wie wir die Welt um uns herum erschaffen und nicht nur einfach wahrnehmen. Don't trust your brain.

Ein deutsches Beispiel

RFT für den Alltag erklärt

ACT Auntie erläutert in kurzem die wichtigsten Inhalte der Relational Frame Theory (RFT) und die Bedeutung für unseren Alltag. Vor allem wie manche unsere Schwierigkeiten durch unsere Art des Denkens entstehen. Für alle von uns, die gelegentlich im Mülleimer stehen, - also für uns alle.