RFT für den Alltag erklärt

ACT Auntie erläutert in kurzem die wichtigsten Inhalte der Relational Frame Theory (RFT) und die Bedeutung für unseren Alltag. Vor allem wie manche unsere Schwierigkeiten durch unsere Art des Denkens entstehen. Für alle von uns, die gelegentlich im Mülleimer stehen, - also für uns alle.

Wow. You look so beautiful.

Das neue Jahr hat begonnen. Und wir möchten euch danken für alles, was wir im letzten Jahr mit euch und mit ACT und der Praxis der Achtsamkeit erleben durften. In Kursen, im Austausch per mail, in euren Beiträgen für diese Seite, die weiter vor sich hin wachsen soll. Und für die neue Zeit von Moment zu Moment?

Als erstes kommt hier ein Film der kambodschanischen Künstlerin Khchao Touch, der gemeinsam mit ihrem Partner Darren Swallow entstanden ist und in Phnom Penh in einer kleinen, feinen Ausstellung zu sehen war. Er heisst “I am Nature?” und lief dort als Endlosschleife den ganzen Tag und viele Loops lang habe ich ihn dort betrachten können. Dieses Innehalten. Dieses Staunen. Jetzt:

Ihre Stimme ist an manchen Stellen nicht so leicht zu verstehen:

Wow. You look so beautiful.
You look more than beautiful.
You are so perfect.
You are more than perfect.
You are so peaceful.
You are more than peaceful.
Who are you?
I am nature.
What about me?
What about you?
I am nature?
Yes. You are nature.


P.S. Und hier eine Anregung für eine Übung in der ersten Woche des neuen Jahres.

Zur Facebookseite von Khchao Touch geht es hier.

ACT-Artikel von Hagen

In einer systemischen Zeitschrift wurde ein Artikel über ACT von mir veröffentlich. Im Internet findet man die Zeitschrift hier: Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung

Abstrakt

Du bist die Schüssel, nicht die Suppe. Eine Einführung in die Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT)

Die Akzeptanz und die Commitment Therapie (ACT) ist ein achtsamkeitsorientiertes Verfahren, das aus der Verhaltenstherapie hervorgeht. ACT ist gut anschlussfähig an die systemische Therapie und bereichert diese durch neue Sichtweisen und Handlungsoptionen. Der ACT-Ansatz ist nicht störungsorientiert, er konzentriert sich darauf, bestimmte Fertigkeiten zu verbessern. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Arbeit mit dem „Hexaflex“. Das Ziel ist psychische Flexibilität. Wie ACT vorgeht, wird im Artikel praxisnah erläutert.

Heft Nummer 4/2018

Heft Nummer 4/2018

Miteinander - Rückblick auf die Jahrestagung der DGKV vom 12.-14. Oktober 2018 in Bamberg

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Auch wenn wenn sie nun schon einige Zeit zurück liegt: Die diesjährige Tagung der DGKV, des deutschen ACT-Verbandes, fand unter dem Titel: ACT verbindet - Achtsamkeit in der therapeutischen Beziehung statt. Eine Vielzahl an Workshops und Vorträgen luden ein, dieses Themenfeld aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen und wie immer gab es die Qual der Wahl... Als Gast für den einzigen zweitägigen Workshop war Aisling Leonhard-Curtin in Bamberg und führte in ihrem Workshop in „FAB“ ein, wer sich mehr damit beschäftigen möchte findet hier wie überhaupt zu vielen Workshops und Vorträgen Material auf der Homepage der DGKV: https://dgkv.info/lernen/konferenzen/dgkv-kongress-2018/

Mit viel Herz und Liebe zum Detail war die Tagung vorbereitet, das Essen großartig und die Kulisse der Stadt ebenfalls wunderschön. Miteinander: das zog sich von der Arbeit der Vorbereitungsgruppen über die manchmal ungewöhnliche Kooperation in der Raumnutzung bis hin zur Mitgliederversammlung, in der der alte Vorstand teilweise verabschiedet und ein neuer gewählt wurde. Wenn bei der Mitgliederversammlung eines Verbandes Begegnung so rührend, fachlich klar, die Vergangenheit würdigend und die Zukunft mit Vertrauen und einer klaren Vision in den Blick nehmend stattfindet, dann bin ich da gern dabei.

Die Jahrestagungen sind eine prima Lern- und Vernetzungsmöglichkeit:
10.-13.10.2019 in München
27.-31.10.2020 in Winterthur

Kommt zahlreich: ACT verbindet.

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Systemische Geschichtswerkstatt

Endlich wollen wir hier auf ein sehr besonderes, großartiges Projekt hinweisen, das Tom Levold auf seinem Blog zur Verfügung stellt und das sicher auch bald auf weiteren Plattformen der systemischen Dachverbände zu finden sein wird. Er schreibt auf seiner Seite: „Die Systemische Geschichtswerkstatt ist eine private Arbeitsgruppe, zu der sich Kurt Ludewig, Annie Michelmann, Wolf Ritscher, Wilhelm Rotthaus und Gisal Wnuk-Gette und ich 2014 zusammengefunden haben. Ausgangspunkt war unsere Erfahrung als DozentInnen an vielen systemischen Weiterbildungsinstituten, dass Namen und Daten aus der Geschichte des systemischen Ansatzes, die in den 80er und 90er Jahren eine große Rolle gespielt haben, heute schon relativ unbekannt sind und deren Vermittlung in der Regel auch keinen besonderen Stellenwert in den Curricula der Weiterbildungsinstitute hat. Insofern lässt sich von einer gewissen Geschichtsvergessenheit sprechen, die vielleicht auch durch die Fokussierung des systemischen Ansatzes auf die Gegenwart und Zukunft verstärkt wird.“

Einfach ausprobieren und staunen, wo man landet. Was einen sucht, wenn man anfängt zu finden:

http://systemagazin.com/systemische-geschichtswerkstatt/

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Ein weiter Blick - zur Tagung der DGSF

Bericht von der Jahrestagung der DGSF vom 20.-22.09.2018 an der Uni Oldenburg

Die diesjährige Tagung der DGSF trug den Titel “Ich, Du und die anderen… Selbstorganisation, Selbststeuerung und die Frage nach dem Sinn. Sie fand in einem wie ich fand sehr schönen Rahmen in der Uni Oldenburg statt und wurde vom Center für lebenslanges Lernen (C3L) an der Uni Oldenburg ausgerichtet. Dabei wurde der Blick wirklich weit: historisch zurück zur Verbindung systemischen Denkens mit vielen anderen therapeutischen Wurzeln und Theorien, in die Zukunft mit Fragen des Wozu systemischen Denkens und auffallend häufig mit einer Verbindung zu evolutionsbiologischen Fragestellungen und Antwortversuchen. In die Weite der Philosophiegeschichte. Der Bindungsforschung und wieder und wieder zu ethischen Fragestellungen. Besonders die Beiträge von Jürgen Kriz, Ariadne von Schirach, Claus Eurich und Tom Levold eröffneten Zugänge zur Verbindung unterschiedlichster Ansätze. Die Genauigkeit, mit der Tom Levold systemische Grundbegriffe rund um die Konzepte der Autopoiesis und weiterer Ansätze neu fasste und von dem Unterschied was er “Systemkitsch” nannte, war sehr beeindruckend.

In der Verbindung von systemischem Denken, Achtsamkeitspraxis und ACT durfte ich einen Workshop anbieten zu Akzeptanz als Praxis (besonders mit dem Aspekt der Vergänglichkeit und Wandlung dessen, was wir manchmal “Selbst” nennen) und eine kleine Ehrerbietung an die Liebe, was aufregend und schön zugleich war und eine Möglichkeit ein wenig von dem, was uns hier am Herzen liegt, auch auf einer Tagung mit einzubringen.

Wenn ihr Zusammenfassungen der Referent*innen der Hauptvorträge sehen wollt: hier geht es zum youtube-Kanal zur Tagung.

Die nächsten Jahrestagungen finden statt am:
19.-21.09.2019 in Hamburg
10.-12.09.2020 in Heidelberg