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Engagiertes Handeln

In der ACT-Therapie wird ein großer Fokus auf das Handeln gelegt. Die Übersetzung von Werten in das alltägliche aktuelle Leben ist ein Hauptbestandteil der therapeutischen Arbeit. Der Grund dafür ist die Annahme, dass wir Menschen zufriedener sind, wenn wir mehr gemäß unserer eigenen Werte handeln und nicht nur unsere Pflicht erfüllen. Gleichzeitig können Handlungen uns helfen, Werte besser zu erkennen. Wenn Hagen und seine Kolleginnen während ihrer VT-Ausbildung das Handeln des Patienten nicht mehr verstanden haben, kommentierte deren Ausbilderin das oft mit den Worten: „Willst Du wissen, was Du willst, dann musst Du gucken (schauen), was Du tust.“ Dieser Satz machte den Unterschied zwischen Absichtserklärung, sozialer Erwünschtheit und dem eigenem Wollen allzu deutlich.

Fragen, die auf engagiertes Handeln abzielen:

  • Woran erkennst Du, dass Du Deine Werte lebst?
  • Was wärst Du bereit dafür zu tun?
  • Welchen kleinen ersten Schritt kannst Du Dir vorstellen in Richtung Deiner Werte?
  • Was hast Du schon mal gemacht in diese Richtung?
  • Was brauchst Du für den ersten Schritt?
  • Wer könnte Dich unterstützen den ersten Schritt zu gehen?
  • Welcher Zeitpunkt wäre günstig, um zu beginnen?
  • An welcher Stelle könnte eine Handlungsänderung sinnvoll sein?
  • Gibt es eine Versprechen, das Du Dir geben möchtest?
  • Wie sicher bist Du Dir, dass Du Dein Vorhaben in die Tat umsetzen wirst? (evtl. Skalierung nutzen)
  • Was hindert Dich daran diese Schritte zu tun?
  • Wunderfrage: ...und was wäre das Erste, was Du in deinem Handeln als Unterschied bemerken würdest? (... und was noch, was noch)
  • Wie würde der Verein heißen, der sich zum Ziel gesetzt hat, Deine Aktionen umzusetzen?
  • Geschafft! Wie würdest Du es feiern?
  • Welche Handlungsschritte könnten in Richtung Deiner Werte liegen? Be SMART!